Schnitzen Masken Tönen

Schnitzen – Masken – Tönen – Workshop für Groß & Klein
p. P. 25
pro Wochenende zzgl. Materialpauschale 20 €, jeweils 11- 18 Uhr,
1 Stunde Mittagspause

Termine 2018
Immer Samstags und Sonntags:

24.+ 25. März, 19. + 20. Mai, 23. + 24. Juni, 14. + 15. Juli, 11. + 12. August, 15. + 16. September, 27. + 28. Oktober

Holz aller erdenklichen Arten aus der Umgebung steht zur Verfügung. Frisches Grünholz von Weiden, Pappeln, harte und weiche Äste, Knüppel, Baumscheiben, Rinden, Baumscheiben, Wurzeln. Wir lernen einfache Schnitzmesser kennen, versuchen uns an einer Schnitzerbank, schälen Äste, bohren mit historischen Holzbohrern, lernen den Widerstand der Materialien kennen. Werkbänke geben den nötigen Halt.
Alle diese Teile von Bäumen haben eine Seele. Wir spüren dem Zauber nach, dem harzigen Duft, den sauren Säften geben wir Aufmerksamkeit, die Fasern werden gesägt, geschnitten, gerissen, gespalten.
Vielerlei Arten der Bearbeitung werden versucht, bevor wir uns an kleine Vorhaben heranwagen. Die klassische Weidenflöte aus dem grünen Holz verlangt Geduld und Spielfreude, mit einer kleinen Einführung kann sie gelingen. Die Klanghölzer aus Stücken von Obstbaumholz u. v. m. können beim Aneinanderschlagen verschiedene Töne erzeugen, wir hören auf diese. Einfache Muster können mit kleinen Spezialmessern in Rinde geschnitten werden, z. B. für einen Wanderstock. Der erste Tag klingt aus mit einem Konzert der Botschaftsmusikanten, die die Botanik für sich entdeckt haben: der schönste Freiluft- Platz für einen Schnitzerkurs!
Am zweiten Tag soll es weitergehen: es können aus Wurzeln kleine Wesen entstehen, denn sie ist die Seele der Bäume. Wir hören in sie hinein, ob sie zu uns spricht. Jedes Stück will gestaltet sein. Mit etwas Farbe wird der Ausdruck verstärkt.
Das Gegenüber unter der Rinde, in der Wurzelfigur, es tritt zu uns in Kontakt. Beim Abschälen von Birkenrinde entstehen reizvoll farbenfrohe leicht zu bearbeitende Schichten, die sich mit Gefühl und Verstand zum Flechten, Schneiden, Zusammenfügen bestens eignen. Ein derart geeignetes Material kann als Maske dienen, unter der man Jemand anderes wird. Man sieht sich wenig, hört sich aber gut, man ist ganz für sich. Die Stimme wird verändert, verstellt. Ein Versteckspiel um sich doch besser zu spüren. Es können Tierlaute entstehen, Geräusche.

Der Künstler, Natur-Guide und Jodler Michael Ilg lädt in seine Werkstatt ein, wo ein umfangreiches Lager an reizvollen alten und neuen Werkzeugen danach schreit, ausprobiert zu werden. Er selbst hat als Junge die Faszination nachwachsender Naturressourcen erforscht, kleine Skulpturen geschnitzt, Bäume gezeichnet und Tiere beobachtet. Diese Neugierde weiterzugeben ist sein Ziel.

Für die Tage können selbstverständlich Lieblingswerkzeuge oder eigene Hölzer mitgebracht werden- alles weitere wird vor Ort gestellt.

In der Mittagspause wird entweder mitgebrachter Proviant verzehrt oder wir melden uns zum Arbeiteressen in Fam. Heinrichs Gaststätte „Stadt Berlin“ an.


Tourenanfrage:

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